Lotto-Regeln im Überblick – schnell und einfach erklärt

Lotto spielen ist heutzutage so einfach wie nie. Egal ob an einer der 23500 offiziellen Annahmestellen ein Spielschein aus Papier oder ob auf Lotto24.de ein digitale Lottoschein ausgefüllt wird – das Spielprinzip und die Regeln bleiben immer die selben.


Die Spielformen im Lotto

Die bekannteste und beliebteste Form ist das Mittwochs- und Samstagslotto. In diesem Rahmen ist Spiel 6aus49 zum Klassiker gereift: Hier werden aus 49 möglichen Gewinnzahlen genau sechs Nummern gezogen. Die Superzahl selbst ist die letzte Ziffer der Seriennummer, die auf dem jeweiligen Tippschein abgedruckt wurde – sie kann also nicht getippt werden.

Die genauen Gewinnklassen und -quoten lassen sich erst nach einer Ziehung ermitteln, da zur Berechnung die Menge der richtig getippten Lotto-Zahlen in einer Spielrunde notwendig ist. Gegen ein geringes Aufgeld kann sich jeder Tipper an den Zusatzlotterien Super6, Spiel77 und Glücksspirale beteiligen, insofern diese Spieloptionen auf dem Lottoschein angekreuzt wurden. Dadurch ergeben sich für jeden Teilnehmer deutlich höhere Gewinnchancen.


Tippschein ausfüllen und loslegen

Bei 6aus49 weist der schein zwölf Tippfelder auf, von denen eine beliebige Anzahl mit Kreuzchen zu versehen ist. Umso mehr Felder mit Kreuzen versehen wurden, desto höher liegen die Gewinnchancen, zugleich steigen aber auch die Preise, denn für jedes Feld wird ein Spieleinsatz von einem Euro fällig.

Anbieter wie Lottoland bieten verschiedene Lottospiele an.
Anbieter wie Lottoland bieten verschiedene Lottospiele an.

Zudem ist für jeden abgegebenen Spielschein eine Bearbeitungs-Gebühr zwischen 0,25 und 0,75 Cent zu begleichen. Die tatsächliche Höhe dieser Gebühr wird von der jeweiligen Lotterie-Gesellschaft festgelegt.

Die Regeln verlangen, dass in jedem Tippfeld exakt sechs Zahlen angekreuzt werden müssen. Es gilt nur die Zahlenkombinationen innerhalb eines Tippfeldes als Glückszahlen. Jedes Tippfeld steht als für sich allein, die Zahlen können also nicht miteinander gemischt werden.

Im Spiel 6aus49 fungiert die letzte Zahl der Spielscheinnummer als Superzahl. Gleichzeitig dient die siebenstellige Seriennummer des Lottoscheins als Gewinnzahlen-Reihe in den Zusatzlotterien Spiel77 und Super6, wobei bei letzterer die letzten sechs Ziffern gelten.

Die wöchentlichen Ziehungen im Lotto

Die Ziehungen im Lotto 6aus49 und in den genannten Zusatzlotterien erfolgen bundesweit zweimal in der Woche, am Mittwoch- und am Samstagabend. Die Gewinnzahlen und -Quoten werden zwar nach wie vor im Fernsehen verlesen, doch seit Juli 2013 finden die Ziehungen live nur noch im Internet statt. Aktuelle Informationen und Angaben für jede Ziehung bietet die Internetplattform www.lottoland.de. Wir haben hier einen guten Erfahrungsbericht zu Lottoland gefunden.

Die Ausspielung folgt einem stets gleichen Prozedere: 49 bezifferte Kugeln von der Größe eines Tischtennisballs werden in ein spezielles Ziehungsgerät gelegt und durchgemischt. Nacheinander wirft die Maschine sechs Kugeln aus: Die Zahlen auf den gezogenen Kugeln geben die sechs Gewinnzahlen der Ziehung an. Die Reihenfolge der gezogenen Gewinnzahlen ist jedoch für einen Gewinn irrelevant, es kommt lediglich auf die Zahlen an.

Zu guter Letzt wird die Superzahl gezogen, welche der letzten Ziffer in der Seriennummer des Lottoscheins entspricht. Dafür werden zehn Kugeln mit den Zahlen 0 bis 9 in ein separates Ziehungsgerät gegeben und darin durchgewürfelt. Die abgebildete Zahl auf der gezogenen Kugel entspricht der Superzahl dieser Ziehung.

Jackpot und Gewinnanspruch
Um den Jackpot in 6aus49 zu knacken, muss man die sechs Gewinnzahlen tippen und zugleich die passende Superzahl auf dem Spielschein haben. Die Chancen auf den Jackpot beim klassischen Lotto stehen bei 1:140 Mio.

Schafft es kein Teilnehmer in diese erste Gewinnklasse, wandert die Summe in den Topf für die nächste Ziehung. Der Jackpot baut sich also von Ziehung zu Ziehung auf, ist allerdings auf zwölf aufeinanderfolgende Ausspielungen begrenzt. Bleibt danach die erste Gewinnklasse wieder unbesetzt, wird der Jackpot unter die Gewinner der zweiten Gewinnklasse verteilt.

Der Gewinner muss innerhalb von 13 Wochen ab Datum der Ziehung seinen Anspruch einfordern. Andernfalls verfällt er ohne Möglichkeit auf Widerspruch. Nicht eingeforderte Gewinne werden in Sonderauslosungen ausgespielt, die meist am Jahresende stattfinden.

Die Regeln sorgen außerdem für Unterschiede in der Gewinnabholung, abhängig von der Höhe des Betrages: So sind Kleingewinne von sogenannten Groß- oder Zentralgewinnen abzugrenzen. Geldbeträge ab 1000 Euro werden als Großgewinn eingestuft. Die Auszahlung von Kleingewinnen findet in der Regel vor Ort in den Lotto-Annahmestellen statt.

Ob dies an jeder Annahmestelle möglich ist oder nur an derjenigen, wo der Spielschein abgegeben wurde, ist in jedem Bundesland anders geregelt. Bundesweit einheitlich ist jedoch, dass der Gewinn nur in dem Bundesland abgeholt werden kann, in dem auch gespielt wurde. Handelt es sich um einen Groß- bzw. Zentralgewinn, so muss erst ein Formular zur Gewinnanforderung ausgefüllt werden. Dieses wird der zuständigen Lottogesellschaft des Bundeslandes übermittelt, die daraufhin den Gewinner kontaktiert.